Arbeitsformen

 

Ich unterliege der Schweigepflicht und halte mich an den Datenschutz.

 

 

Seelsorge:

 

Die vorwiegende Methode, mit der ich arbeite, ist das Gespräch. Hinzu kommen Ansätze aus dem personzentrierten und dem systemischen Repertoire sowie praktische Übungen. Aufgrund meiner tiefenpsychologischen Zusatzausbildung rege ich vor allem zu selbstreflexiven Fragen an: Was bewegt mich - d.h. mein Denken, mein Fühlen, meine Seele? Wie wirkt sich mein innerer Zustand auf meine Beziehungen zu Einzelnen oder Gruppen von Menschen aus - oder auch gegenüber Gott? Wie lässt sich mein Denken, Reden und Handeln besser verstehen und möglicherweise verändern?

 

 

 

Einzel-Beratung: 

 

Der einzige Mensch, den ich unmittelbar verändern kann, bin ich selbst. Allerdings gelingt auch dies meist nicht aus eigener Kraft. Hier kann Beratung helfen. Zunächst erleichtert es ja oft schon, über Sorgen, Ängste und Nöte überhaupt sprechen zu können, ohne bewertet oder kritisiert zu werden. Danach gilt es jedoch, Hintergründe und Entstehungsgesichten der aktuellen Schwierigkeiten zu erkennen und zu würdigen. Der nächste Schritt sind dann Lösungsideen, die die alten Konflikte früher erkennbar werden lassen und letztlich zu neuen Verhaltensmustern führen. So wachsen Selbstbewusstsein und begründetes Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten und Ressourcen.

 

 

 

Paar- und Partnerberatung: 

 

Bei Paarkonflikten haben sich oft Routinen eingeschliffen, aus denen die Beteiligten nicht mehr alleine herausfinden. Die Selbstachtung ist verloren gegangen und wird durch die Entwertung des Partners überspielt.

Meist kann der gegenseitige Respekt nur durch eine "dritte" Meinung wiedergewonnen werden. So kann sich durch eine Beratung die Beziehungen verändern, weiterentwickeln und zu freierem Umgang miteinander führen.

 

Es dürfte allerdings manchmal auch die Erkenntnis entstehen, dass Trennung das geringere Übel ist. Dann würde eine Mediation helfen, um eine friedliche und einvernehmliche "Exit-Strategie" zu finden. Dies ist besonders dann notwendig, wenn Kinder mitbetroffen sind.

 

 

 

Supervision von Einzelnen: 

 

Supervision ist das Mittel der Wahl, um im beruflichen Alltag die eigene Arbeitpraxis zu optimieren sowie offene oder latente  Spannungen aufzulösen, die unerkannt Kräfte zehren und die eigene Motivation beeinträchtigen. Sie dient dem besseren Verstehen systemimmanenter Strukturen und dem eingenen Umgang mit diesen. So werden "unnötige" Konflikte  - und im Extremfall ein Burnout - vermieden. Supervision bietet die Chance, Nüchternheit zurückzugewinnen, Grenzen zu erkennen und notwendige Veränderungen einzuleiten. Immer mehr setzt sich zudem die Erkenntnis durch, dass Supervision eine Vorsorgemaßnahme sein sollte, die Fehlentwicklungen vorbeugt, fachliche Kompetenzen erweitert und die eigene Arbeitsfähigkeit stabilisiert.

 

Falls es schon zu mobbingähnlichen Strukturen gekommen ist, dürfte supervisorische Rückenstärkung von "außen" unabdingbar sein, um wieder Zugang zu den eigenen Ressourcen zu finden.

 

 

 

Team-, Gruppen- oder Gremien-Supervision:

 

Bei solchen Supervisionsformen steht meist eine Organisation oder eine Institution im Hintergrund. Hier geht es darum, die "organismischen" Muster und Strukturen von Betrieben oder Behörden zu erkennen, die sich auf Teams, Gruppen und Gremien auswirken und oft unbewussten Charakter haben - als eine "Kultur", die alle Beteiligten unerkannt prägt. Sich die damit verbundenen Ängste, Risiken und Chancen bewusst werden zu lassen, führt zu verbesserter Zusammenarbeit und einem höherem Verständnis für das Beziehungssysteme zwischen denjenigen, die auf gegenseitige Mitarbeit angewiesen sind. Sich selbst und andere leichter zu verstehen, kann neue Kräfte und Freude am Miteinander freisetzen.